Mit „Biohacking“ bringst du dein Gehirn Schritt für Schritt auf Höchstleistung.

Nach dem Wellnessprogramm geht es jetzt noch einen Schritt weiter. Mit den sogenannten Biohacking kannst du Gehirn und Körper tunen und auf Höchstleistung bringen.

Biohacks sind kleine Veränderungen, die jedoch große Auswirkungen auf die Mitochondrien haben. Stell dir deinen Körper und dein Gehirn wie ein IT-System vor, das man „hacken“ kann, um seine Leistungsfähigkeit zu steigern. Diese Idee begeistert viele Menschen weltweit und so tauscht sich die Community der Biohacker rege über die neuesten Biohacks aus: Das Spektrum reicht von Nahrungsergänzungsmitteln und Smart Drugs bis hin zu großen Maschinen, in denen man bei Unterdruck trainieren oder seine Meditation optimieren kann.

Führen wir uns einige Beispiele aus der Welt des extremen Biohackings zu Gemüte: Bei der hyperbaren Sauerstofftherapie schläft man z.B. in einer Kammer mit erhöhtem Luftdruck und atmet gleichzeitig reinen Sauerstoff ein. Asprey zufolge erhöht dies die Sauerstoffaufnahme der Mitochondrien, die so eine bessere Leistung erbringen können. Ähnlich wirkt sich seiner Meinung nach auch Sport in einer Unterdruckkammer aus, in der sich Phasen von sauerstoffarmer Luft mit sauerstoffreicher Luft abwechseln. Definitiv nichts für Frostbeulen ist die Kryotherapie oder Eissauna, bei der man den Körper bis zu drei Minuten mithilfe von flüssigem Stickstoff einer Temperatur von -160°C aussetzt. Du denkst dir jetzt bestimmt: brrr! Doch dein Körper kommt dabei so richtig in Fahrt und produziert Testosteron und Wachstumshormone, welche laut Autor Entzündungen senken. Außerdem soll die Zellregeneration angeregt werden, sodass geschädigte Zellen durch neue, gesunde Zellen ersetzt werden.

Der Autor selbst nimmt täglich außerdem eine Reihe unterschiedlicher Nahrungsergänzungsmittel zu sich, die eine positive Wirkung auf die Mitochondrien und Nervenzellen haben sollen. Dazu zählen neben dem Klassiker Koffein auch Vitamin B12, Vitamin D3 oder Kokos-Aktivkohle. Auch die sogenannten Smart Drugs bezieht er in sein Biohacking ein. Damit sind chemische Substanzen wie Modafinil oder Racetame gemeint, die die Hirnleistung schnell und kurzfristig erhöhen. Allerdings solltest du wissen: Diese Substanzen sind umstritten und eigentlich verschreibungspflichtig. Asprey ist eben ein Biohacker durch und durch und fest überzeugt von seiner Methode: 180 Jahre alt zu werden – das ist sein erklärtes Ziel.

Wie du siehst, ist die Bandbreite möglicher Biohacks groß – wenn auch die versprochene Wirkung wissenschaftlich nicht immer einwandfrei belegt ist. Wem das jedoch nicht so wichtig ist, dem verspricht der Autor ein kraftvolles Leben voller Energie, ein Leben in Topform und auf der Überholspur.

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