Deine Mitochondrien bestimmen über Deine Leistungsfähigkeit

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Wer kennt das nicht? Mal sprudelt man vor Energie nur so über, mal kann man vor lauter Schlappheit keinen einzigen Handschlag tun. Warum ist das so? Nun, das hängt mit dem Energiehaushalt unseres Körpers zusammen. Und wenn es um Energie geht, betrifft es automatisch die Mitochondrien.

Wann immer du dich also besonders schlapp oder aber voller Tatendrang fühlst, hat es wahrscheinlich etwas mit deinen Mitochondrien zu tun. Wer fit sein will, braucht fitte Mitochondrien!

Das gilt ganz besonders für unseren Denkapparat. Weil dieser nämlich besonders viel Energie braucht, sind seine Nervenzellen auch mit besonders vielen Mitochondrien ausgestattet – rund fünfmal so vielen wie in anderen Körperzellen.

Gehirnareale
Gehirnareale mit ZNS

Abnahme der Leistungsfähigkeit

Kein Wunder also, dass unsere kognitive Leistung abnimmt, wenn die Mitochondrien und Nervenzellen nicht mehr richtig arbeiten. Vergesslichkeit und mangelnde Konzentrationsfähigkeit sind direkte Folgen eines Energiemangels im Gehirn. Und auch schlafen können wir besser, wenn unser Gehirn gut funktioniert. Denn nachts braucht das Gehirn Energie, um sich zu regenerieren. Fehlende Leistung der Mitochondrien stört die Regenerationsprozesse – und das macht sich dann in einem entsprechend schlechten Schlaf bemerkbar. Mangelnde Energie kann wiederum zu Stimmungsschwankungen, Heißhunger oder gar einem geringen Selbstwertgefühl führen. Unsere Lebensqualität insgesamt leidet darunter.

Fehlleistungen sind eher ein Hardwareproblem

Fehlleistungen des Gehirns sind also kein Charakter-, sondern ein „Hardware“-Problem – und sollten dementsprechend behandelt werden. Gibt es Dinge in deinem Leben, die du eigentlich gerne ändern würdest, es aber bis jetzt einfach nicht geschafft hast? Gut möglich, dass die Schuld überhaupt nicht bei dir liegt, sondern deine „Hardware“, also dein Gehirn, geschwächt ist und keine Höchstleistung erbringen kann. Das ist wie bei einem Auto mit kaputtem Motor: Es fährt nur langsam, egal wie sehr du das Gaspedal drückst. Ein kaputter Motor lässt sich jedoch reparieren und sogar tunen, um schneller zu fahren als je zuvor. Genauso lässt sich nach Meinung des Autors auch ein geschwächtes Gehirn optimieren oder eben „tunen“, um Schritt für Schritt die bestmögliche Leistung herauszuholen.

http://www.biologie-schule.de/mitochondrium.php

Es ist also die „Hardware“ unseres Gehirns, die viele Dinge in unserem Leben bestimmt. In dem nächsten Blog erfährst du, welche Verhaltensweisen deine Hardware beschädigen – und was du im Gegenzug unternehmen kannst, um sie zu optimieren!

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