Neben der Lebensmittelproduktion werden Tiere auch in anderen Bereichen für industrielle Zwecke ausgebeutet.

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Du hast gesehen, dass Fleisch, aber ebenso Milch und Eier immer mit Tierleid verbunden sind. Doch damit hört es nicht auf. Denn auch in vielen anderen Bereichen des Lebens nutzen wir Tiere und deren Produkte – und das immer zu ihrem Nachteil.

Sehr viele Tiere werden beispielsweise in der Modeindustrie verarbeitet. Das wohl bekannteste Beispiel sind die Pelzfarmen, auf denen Nerze, Füchse und viele andere Arten in winzigen Käfigen aufgezogen und dann getötet oder manchmal sogar lebend gehäutet werden. Instinktiv denkst du dabei vielleicht an ein paar grobschlächtige Gestalten in Sibirien, aber damit liegst du falsch. Auch in Deutschland sind momentan ca. 300.000 Nerze in solchen Farmen eingepfercht.

Leder für unsere Taschen und Schuhe kommt meist aus Gebieten in und um Pakistan. Dort wird auf artgerechte Behandlung oft noch weniger Wert gelegt als in der Massentierhaltung hierzulande.

Und auch zum Thema Schafwolle gibt es schlechte Nachrichten. Es stimmt zwar, dass die Tiere dafür nicht getötet werden, aber die Schur ist dennoch ein beängstigender und gefährlicher Prozess, bei dem es häufig zu Verletzungen kommt. Außerdem sterben nicht wenige Tiere den Tod durch Erfrieren, weil sie zu früh geschoren werden.

Ein weiteres umstrittenes Feld, in dem wir Tiere benutzen, sind Tests zur Verträglichkeit von Kosmetik und Medikamenten. Die meisten Konsumentinnen sind sich darin einig, dass Lippenstift und Mascara nicht an Tieren getestet werden sollten. Dennoch achten die wenigsten beim Kauf darauf, dass ihre Kosmetik tierversuchsfrei ist.

Komplizierter wird es bei medizinischen Tierversuchen. Inwieweit sind sie gerechtfertigt, wenn wir dadurch vielleicht das Leben von Menschen retten können?

In den meisten Fällen ist es zum Glück sehr einfach, auf tierische Produkte oder solche auf Basis von Tierversuchen zu verzichten. Es gibt Leder- und Pelzimitate, Baumwolle und auch bei Kosmetik ist es einfach, sich zu informieren und auf vegane Produkte umzusteigen, ohne dabei an Qualität einbüßen zu müssen.

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