Geflügel aus Massentierhaltung ist abstoßend – moralisch wie hygienisch.

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Hühner werden heutzutage in zwei Gruppen unterteilt: schnell wachsende Masthähnchen zur Fleischgewinnung sowie Legehennen, die möglichst schnell möglichst viele Eier legen sollen.

Die hochgezüchteten Hennen legen heute doppelt so schnell wie in früheren Zeiten – Masthähnchen wachsen gar fünfmal so schnell. Die Tiere sind genetisch so stark verändert, sie würden in freier Wildbahn sofort aussterben.

In der Massentierhaltung werden Legehennen in engen Käfigen gestapelt, während Masthähnchen zu Zehntausenden in engen Ställen zusammengepfercht werden. Unter diesen Bedingungen drehen viele Tiere völlig durch und fangen an, unablässig auf Artgenossen einzupicken. Daher werden ihnen die Schnäbel mit einer heißen Klinge abgetrennt. Dies ist vergleichbar damit, einem Menschen seine Finger abzuhacken, denn der Schnabel ist das wichtigste Tastorgan eines Vogels.

Zum Zeitpunkt der Schlachtung sind die Tiere erst in der Pubertät. Ehe sie sterben, erleben sie oft unvorstellbare Qualen, da Betäubung und Tötung nicht immer planmäßig verlaufen.

Nach der Schlachtung wird das Fleisch mit verschiedenen Flüssigkeiten vollgepumpt, um es mehr nach Hühnchen aussehen, schmecken und riechen zu lassen. Ganz zuletzt wird es in einer Art „Fäkalsuppe” getränkt, die voll von Hühnerexkrementen und Krankheitserregern ist. Das Fleisch saugt sich mit der Suppe voll und gewinnt so bis zu 20% an Gewicht.

So wird das Fleisch mit allen nur denkbaren Erregern verseucht – und bringt den Produzenten zusätzliche Gewinne, indem eine Suppe aus Kot und Bakterien als Hühnerfleisch verkauft wird.

Geflügel aus Massentierhaltung ist abstoßend – moralisch wie hygienisch.

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