Fleischkonsum ist ökologisch nicht nachhaltig.

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Ob man Fleisch isst oder nicht, ist eine der wichtigsten ökologischen Entscheidungen, die man treffen kann. Laut den Vereinten Nationen stammen 18% aller Treibhausemissionen von Nutztieren, deutlich mehr als aus dem Verkehrssektor.

Fleischesser verursachen siebenmal so viele Treibhausgase wie Veganer, und fleischlastige Ernährungsformen werden weltweit immer üblicher. Beispielsweise isst ein durchschnittlicher Chinese heute viermal so viel Fleisch wie noch vor wenigen Jahrzehnten. Wenn dieser Trend sich in den bevölkerungsreichen Ländern fortsetzt, bedeutet dies eine enorme Zunahme an Treibhausgasemissionen.

Auch für Entwicklungsländer, die mit Nahrungs- und Wasserknappheit ringen, ist der zunehmende weltweite Fleischkonsum ein Desaster. Bis 2050 wird der Futterverbrauch durch Nutztiere so hoch sein, dass damit vier Milliarden Menschen ernährt werden könnten. Schon heute fließen 50% des Wasserverbrauchs Chinas in die Nutztierhaltung.

Aber diese Umweltprobleme existieren nicht nur in weit entfernten Entwicklungsländern. Alleine in den USA erzeugt die Tierhaltung fast 50 Tonnen Kot pro Sekunde. Diese riesige Menge Fäkalien, die vornehmlich aus der Massentierhaltung stammt, ist 160-mal giftiger als normale städtische Abwasser.

Mit Hühner-, Rinder- und Schweinekot wurden bereits knapp 60.000 Flusskilometer in den Vereinigten Staaten verseucht. In nur drei Jahren wurden 13 Millionen Fische mit Tierkot vergiftet. Die Exkremente lagern sich in riesigen Lagunen ab, sickern in Gewässer und verflüchtigen sich in der Luft.

Familien, die in der Nähe von Schweinemastbetrieben leben, klagen häufig über Nasenbluten, Kopfschmerzen, Durchfall und brennende Atemwege, während das Land, auf dem sie leben, rapide an Wert verliert.

Fleischkonsum ist ökologisch nicht nachhaltig.

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