Fischerei und Fischzucht kommen einem Vernichtungskrieg gegen alle Wassertiere gleich.

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Die moderne Fischerei und Fischzucht sind dem gleichen Effizienzgedanken verpflichtet wie die Massentierhaltung zu Lande – ohne Rücksicht auf Verluste.

In Lachsfarmen beispielsweise werden Fische so eng in schmutzigem Wasser zusammengepfercht, dass sie oft aus den Augen bluten und anfangen, einander aufzufressen. Sie ziehen Seeläuse in so großen Mengen an, dass diese die Köpfe der Lachse bis auf die Knochen abfressen. Lachsfarmen, in denen nur 30% der Tiere verenden, gelten als gut geführt.

Vor der Schlachtung hungern die Tiere für 7-10 Tage, dann werden ihre Kiemen aufgeschlitzt und die Fische verbluten und zucken vor Schmerzen, bis sie endlich gestorben sind.

Frei lebende Fische mögen ein besseres Leben haben als ihre Verwandten in Fischfarmen, doch die Jagd auf sie richtet unglaublichen Schaden in den Ökosystemen der Ozeane an. Mit dem schlichten Wort „Beifang“ werden die vielen Spezies umschrieben, die unbeabsichtigt mitgefangen und in den Netzen der Fischer getötet werden.

Schleppnetze richten dabei den größten Schaden an: Das Netz wird stundenlang über den Ozean-Grund gezogen, vor allem, um Garnelen zu fangen. Im Schnitt werden dabei 80-90% Beifang verzeichnet, der einfach tot zurück ins Meer geworfen wird.

Auch mit Langleinen werden jährlich rund 4,5 Millionen Meerestiere als Beifang getötet.

Beide Methoden morden dabei auf grausame Weise, denn die Fische hängen entweder stundenlang am Haken oder werden über den Meeresboden gezerrt.

Viele Wissenschaftler sagen vorher, dass in den nächsten 50 Jahren alle Fischbestände weltweit zusammenbrechen werden.

Fischerei und Fischzucht kommen einem Vernichtungskrieg gegen alle Wassertiere gleich.

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