Die Kriegszeiten brachten den Mangel zurück nach Mitteleuropa – und die Ernährungspolitik.

Bereits vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs hatte die deutsche Agrarproduktion kaum Schritt halten können mit dem massiven Bevölkerungswachstum. Somit kam es unmittelbar nach Kriegsbeginn zu Nahrungsengpässen. Der Staat versuchte dem zu begegnen, indem er verordnete, Ersatzprodukte zu entwickeln und bspw. Mehl mit Kartoffelflocken oder Kohlrüben zu strecken. Erstmals in Deutschland wurde der Lebensmittelmarkt staatlich reguliert und rationiert.

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