Sowohl das Heilfasten als auch das Intervallfasten sind gute Methoden, mit Nichtessen zu heilen.

Nicht nur durch Essen, sondern auch durch Nichtessen kannst du deinem Körper etwas Gutes tun und ihm zu einem längeren und gesünderen Leben verhelfen. Dabei gibt es verschiedene Arten zu fasten.

Die bekannteste Variante ist wohl das Heilfasten, bei dem man mehrere Tage bis hin zu Wochen fast vollständig auf Nahrung verzichtet. Die am besten untersuchte Methode ist das Buchinger-Fasten – nach Dr. Otto Buchinger, einem Naturheilkundler, der bis in die 1960er-Jahre in Überlingen am Bodensee praktizierte.

Begonnen wird mit einem Entlastungstag, an dem man nur leichte Kost verzehrt. Er dient der körperlichen und seelischen Einstimmung auf das Fasten. Mit Glaubersalz oder Bittersalz erfolgt dann die initiale Darmreinigung. Während des Fastens nach Buchinger erfolgen regelmäßig weitere Darmentleerungen.

Während der mindestens fünf Fastentage wird nur getrunken: Gemüsebrühe, Kräutertees, verdünnte Obst- und Gemüsesäfte sowie Wasser, auch gibt es etwas Honig und Zitronenschnitze. Wichtig ist bei dieser Fastenmethode, dass man während des Fastens täglich nicht mehr als 500 Kalorien zu sich nimmt. Also zwei kleine Gläser Saft und am Abend etwas Gemüsebrühe. Das verhindert den Muskelabbau und versorgt den Körper gleichzeitig mit Nährstoffen, ohne jedoch das Fasten zu unterbrechen.

Und noch eine weitere Variante des Fastens wird heute immer populärer: das sogenannte Intervallfasten. Im Vergleich zum Heilfasten mit seinen Einläufen und den mit dem Nahrungsverzicht verbundenen Ängsten ist diese Art des Fastens recht einfach anzuwenden. Sie funktioniert so, dass man an den meisten Tagen mindestens 16 Stunden lang keine Nahrung zu sich nimmt, also nur während eines Zeitfensters von 8 Stunden wirklich isst. Es ist aber auch möglich, an zwei Tagen pro Woche auf Essen zu verzichten, also 5:2 zu fasten.

Das Intervallfasten funktioniert wahrscheinlich deshalb so gut, weil es die Art und Weise simuliert, wie wir Menschen in der Steinzeit gegessen haben. Denn mit einfacher Restriktion ist man immer etwas hungrig und fühlt sich energiearm. Beim Intervallfasten spürt man zwar vor den Mahlzeiten Hunger, doch im Intervall, in dem man essen darf, kann man sich ganz normal satt essen und ist zufrieden.

Aber was genau ist am Fasten eigentlich so gesund? Schauen wir uns die Sache einmal wissenschaftlich an.

Werbeanzeigen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.