Fasten ist eine Frage der Einstellung.

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Es gibt verschiedene Formen des Fastens
Fastenformen

Die Angst vor dem Fasten ist ganz normal. Vielen graut es besonders vor den ersten Tagen, genauer: vor Kopfschmerzen, Müdigkeit, Versagen ‒ und vor dem Abführen. Dieses Anfangsgrauen ist wohl das größte Hindernis auf dem Weg zur Fastenkur. Deshalb raten Spezialisten auch dazu, erst dann zu fasten, wenn man sich auch wirklich sicher ist. Denn am Ende ist der Verzicht auf geliebte Nahrungsmittel vor allem eines: Kopfsache.

Ist der Entschluss erst einmal gefasst, stellt sich im Anschluss die Frage: Wie genau und nach welchen Regeln soll ich eigentlich verzichten? Susanne Fröhlich selbst entschied sich für die Buchinger-Methode. Die beginnt klassischerweise mit einem sogenannten Entlastungstag mit leichter Kost. Am nächsten Tag erfolgt die initiale Darmreinigung mit Glauber- oder Bittersalz. Während der restlichen Kur wird ausschließlich getrunken: Gemüsebrühe, Kräutertees, verdünnte Obst- und Gemüsesäfte sowie Wasser, auch gibt es etwas Honig und Zitronenschnitze. Außerdem erfolgen regelmäßig weitere Darmspülungen.

Es gibt auch andere, weniger extreme Möglichkeiten, zu fasten. Bspw. die 16:8-Methode, bei der man 16 Stunden lang fastet und innerhalb der übrigen 8 Stunden essen darf, oder das 5:2-Fasten, wo an 2 Tagen der Woche gefastet und an den restlichen 5 Tagen normal gegessen wird. Beides sind Abwandlungen des sogenannten intermittierenden Fastens, bei dem nur in bestimmten Intervallen verzichtet wird.

Für viele liegt der Vorteil der Buchinger-Variante aber gerade in ihrer Radikalität. So paradox es klingt: Gerade weil sie keinen Spielraum erlaubt, macht diese Methode das Fasten leichter. Auch hier geht es wieder um den Kopf und die Gewohnheit. Und egal ob radikal oder soft ‒ die ersten Tage einer Fastenkur können hart sein. Doch mit starken Motivatoren ist auch das zu schaffen. Welche das z.B. sein können, erfährst du im nächsten Blog

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