Beginne dein Fasten mit Entlastungstagen und beende es mit sanftem Fastenbrechen.

Du weißt jetzt, welche Methoden des heilsamen Nahrungsverzichts es gibt, und wieso sie unserem Körper guttun. Nun hast du sicher noch einige Fragen zum Heilfasten. Worauf musst du dich einstellen? Was kann passieren? Was macht man leicht falsch?

Fasten mit Entlastungstagen

Vor dem Heilfasten solltest du zwei Entlastungstage einplanen. Dadurch befindet sich beim Start nur noch Nahrung im Darm, die unser Körper leicht verdauen und abbauen kann. Das heißt konkret: An diesen Tagen solltest du nur Obst, Gemüse und etwas Reis zu dir nehmen, dein Essen gut kauen und auf Kaffee verzichten.

Den ersten Fastentag solltest du gleich mit einer Darmreinigung beginnen. Dazu löst du 20–30g Glaubersalz in einem halben Liter Wasser auf und trinkst es rasch runter. Falls du dich vor dem Geschmack ekelst, kannst du mit Zitronensaft nachspülen. Menschen mit einem empfindlichen Darm können auch Bittersalz benutzen.

Ein leerer Darm hat diverse Vorteile. Er dämpft bspw. das Hungergefühl und lindert die Kopfschmerzen, die während der ersten Tage auftreten können. Einläufe während des Fastens werden empfohlen, sind aber kein Muss.

Tag 2 und 3 gelten als Krisentage beim Fasten. In dieser Phase stellt sich der Stoffwechsel um, und man ist vor allem müde und schlapp und hat auch mit Kopfschmerzen zu kämpfen. Der beste Tipp hierfür lautet: Durchhalten! Hier solltest Du Entlastungstage einplanen. Denn spätestens am vierten Fastentag bessern sich Stimmung und Wohlbefinden. Außerdem stellen sich nun die positiven Wirkungen ein. Die Gelenke fühlen sich weicher an und tun weniger weh, ein erhöhter Blutdruck normalisiert sich.

Da die ersten Tage schwieriger und mit Hunger und Kopfschmerzen verbunden sind, sollte man es gleich etwas länger durchziehen. Denn die Tage nach den ersten drei lohnen sich umso mehr. Spätestens mit dem 10. Tag sollte beim ersten Fasten Schluss sein, und es beginnt das Fastenbrechen. Auch hier kann man einiges falsch machen. Fange in jedem Fall langsam an, z.B. mit einem Apfel am Morgen, den du ganz bewusst kaust. An den ersten Tagen solltest du dich dann hauptsächlich von Suppen ernähren.

Wenn du es richtig hinbekommst, kannst du mit dem Fastenbrechen nachhaltig deinen Umgang mit Nahrung verändern. Es sollte der Startschuss für eine bessere Ernährung sein. Denn klar ist: Nur wenn man nach dem Fasten mit einer guten und ausgewogenen Ernährung weitermacht, kann man auch gesund leben.

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