Überkochen – geht gar nicht

Es gibt mehrere Möglichkeiten, dieses Überkochen zu verhindern.

So kann es beispielsweise helfen, etwas Butter, Margarine oder Öl mit ins Kochwasser zu geben.



Durch das Fett können sich die Gasblasen nicht so stark festigen. Allerdings empfiehlt sich diese Methode nicht für Nudelwasser, denn wenn Pasta mit Fett gekocht wird, nimmt sie die Soße später nicht mehr richtig auf. Für Kartoffeln oder Hülsenfrüchte kann dies jedoch nützlich sein.In der Regel genügt es überdies, wenn man das Wasser nur einmal kurz aufkocht und danach die Hitze reduziert. Nudeln, Kartoffeln, Reis, Hülsenfrüchte und Gemüse werden auch bei Temperaturen unter dem Siedepunkt gar.

Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Gemüse und Reis setzen Sie mit kaltem Wasser an und kochen alles zusammen auf. Pasta geben Sie in bereits kochendes Nudelwasser. Ist der Siedepunkt erreicht, drehen Sie den Herd auf mittlere Stufe, sodass die Flüssigkeit nicht heiß genug wird, um überzukochen.Wenn Sie bei geschlossenem Deckel kochen, kann die Temperatur im Topfinneren höher ansteigen als in einem offenen Topf.

Dies spart Energie, kann aber das Überkochen begünstigen. Stellen Sie die Hitze beim Garen im geschlossenen Topf also lieber etwas niedriger ein und behalten Sie den Topf im Auge. Sobald er anfängt, sich zu bewegen, sollten Sie den Deckel anheben, damit die Hitze entweichen kann. Gelegentliches Umrühren verhindert ebenfalls ein Überkochen, da durch die Bewegung aufsteigende Gasblasen zerstört werden.

Kurzfristige Abhilfe können Sie außerdem schaffen, wenn Sie in den Schaum an der Oberfläche hineinpusten. Allerdings steigen dann schnell neue Gasblasen nach. Reduzieren Sie deshalb anschließend die Hitze und rühren das Gargut um.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.